Maria K.
03. April 2026
Meinem 9-jährigen Sohn wurde die Behandlung leider verweigert und wir wurden von einer Mitarbeiterin der Patientenannahme aufgefordert, entweder eine andere Praxis aufzusuchen oder in die Notaufnahme zu fahren – obwohl es sich nicht um einen Notfall, aber dennoch um eine akute Situation handelte. Da unsere behandelnde Ärztin bereits geschlossen hatte, habe ich mich extra etwa 20 Minuten vor Beginn der Sprechzeit angestellt, in der Hoffnung, meinen Sohn zumindest kurz beim Arzt vorstellen zu können. Ich habe Verständnis dafür, dass es aufgrund der Urlaubsvertretung zu erhöhtem Andrang und längeren Wartezeiten kommen kann und wäre natürlich bereit gewesen, diese in Kauf zu nehmen. Auch eine Ablehnung kurz vor Ende der Sprechzeit hätte ich nachvollziehen können. Umso weniger verstehe ich, weshalb uns trotz regulärer Öffnungszeiten geraten wurde, eine Notaufnahme aufzusuchen, die in erster Linie für echte Notfälle vorgesehen ist. Glücklicherweise hat sich eine andere Praxis in Neubrandenburg, die ebenfalls Urlaubsvertretung übernommen und somit auch alle Hände voll zu tun hatte, unseres Anliegens angenommen. Ich hätte mir in dieser Situation mehr Entgegenkommen und Verständnis gewünscht.