vrab Grab
06. February 2026
Ich kenne die Praxis und die Ärztin seit meiner Jugend. Immer mal wieder hatte ich zwischendrin andere Frauenärzte, aber ich bin immer zurück, weil es eben in der selben Stadt ist. Praktisch. Warum ich vorher woanders war? Sympathisch war mir die Ärztin noch nie so recht. Als ich dann schwanger wurde, kippte es total. Ultraschallfotos wurden wortlos überreicht, kein "Bitteschön,hier ein kl. Erinnerungsfoto", Untersuchungen sehr distanziert und kalt vollzogen. Das schlimmste war am Ende meiner Schwangerschaft: Die Ärztin wollte schauen, wie weit mein Muttermund schon auf war. Die Untersuchung war so schmerzhaft, dass ich schrie und reflexartig meine Hände gegen ihre presste. Die Ärztin sagte nur "Hände weg, beine auseinander" und ich schrie weiter. Ich war wirklich in Schockstarre und hab mich gefühlt, als würde man mir den Boden unter den Füßen wegreißen. Bei den nächsten Vorsorgeuntersuchungen bis zur Geburt (ich konnte wg Quartalmitte leider nicht wechseln) lehnte ich jegliche vaginale Untersuchung ab. Die Ärztin fragte, warum. Als ich ihr die Situation erklärte, kam kein "Entschuldigung" o.ä. sondern ein, "das wird bei der Geburt noch viel schlimmer". Und siehe da: Bei der Geburt waren die Hebammen so unfassbar vorsichtig, dass es NICHT weh tat! Ich war sehr froh, als ich endlich bei einer anderen Ärztin war, die super vorsichtig bei jeder Untersuchung ist. Die Arzthelferinnen sind allerdings total lieb gewesen!