Pat Slow
04. December 2024
Heute hatte ich einen Termin für eine Check-Up-Untersuchung, auf die ich mehr als zwei Monate gewartet habe. Der Termin war für 8:00 Uhr angesetzt. Bereits um 7:45 Uhr war ich vor Ort und habe geklingelt – ohne Reaktion. Nach einer kurzen Wartezeit im Auto habe ich um 7:55 Uhr selbst angerufen, um zu bestätigen, dass der Termin tatsächlich um 8:00 Uhr beginnt, da die regulären Sprechzeiten erst um 9:00 Uhr starten. Nach dreimaligem Klingeln wurde mein Anruf weggedrückt, und es folgte die Bandansage: „Sie rufen außerhalb unserer Geschäftszeiten an.“ In der Annahme, einen Fehler gemacht zu haben, wartete ich bis kurz vor 9:00 Uhr, um die Untersuchung dennoch wahrzunehmen. Um 8:45 Uhr klingelte ich erneut und wurde sofort hereingelassen. Im Empfangsbereich erklärte ich, dass ich einen Check-Up-Termin für 8:00 Uhr hatte, aber bereits um 7:45 geklingelt hatte. Noch bevor ich fragen konnte, warum in meinem Kalender 8:00 Uhr als Uhrzeit vermerkt ist, wurde ich mit dem Satz konfrontiert: „8 Uhr ist 8 Uhr – nicht 15 Minuten vorher oder nachher. Da brauchen Sie sich auch gar nicht wundern, warum Ihnen niemand aufmacht.“ Diese Reaktion hat mich schockiert. Bevor ich weiter reagieren konnte, wurde mir bereits mitgeteilt: „Der Termin ist jetzt gelaufen. Sie können gerne einen neuen machen ... der nächste wäre am 19.02.“ Ich bin enttäuscht, dass es scheinbar nicht möglich war, um 7:45 Uhr kurz die Tür zu öffnen oder mich höflich darauf hinzuweisen, dass die Praxis noch geschlossen ist, der Termin jedoch gleich stattfindet. Ein kurzes Gespräch oder das Entgegennehmen des Anrufs kurz vor 8:00 Uhr hätten Missverständnisse vermieden. Stattdessen wurde ich für meine Pünktlichkeit faktisch „bestraft“. Die Mitarbeiterin am Empfang (heute erstmals gesehen) zeigte jedoch keinerlei Empathie oder Lösungsorientierung. Ein derart unflexibles und unfreundliches Verhalten war für mich besonders enttäuschend. Betonen möchte ich ausdrücklich, dass ich mit Herrn Dr. Eckmann bisher nur positive Erfahrungen gemacht habe. Er wirkt stets sympathisch und kompetent. Hier gibt es keinerlei Bedenken. Nichtsdestotrotz bin ich schwer enttäuscht. Das unfreiwillige Intervallfasten und die nun ungültige Urinprobe außer acht gelassen, saß ich eine Stunde, völlig umsonst in der Kälte, um so bestraft zu werden. Das ist unverhältnismäßig.