Zhana Hlushenka
05. May 2026
Ich war kürzlich in dieser Praxis, allerdings nicht bei der Ärztin selbst, sondern nur am Empfang zur Terminvereinbarung. Die Mitarbeiterin teilte mir mit, dass ich nur dann kurzfristig aufgenommen werden könnte, wenn ich aktuell eine Migräneattacke hätte – andernfalls läge der nächste freie Termin erst im August. Auf meinen Einwand hin, dass ich während einer akuten Migräne (mit starker Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie Übelkeit) kaum in der Lage bin, überhaupt das Haus zu verlassen, geschweige denn eine längere Strecke zur Praxis zurückzulegen, wurde diese Aussage lediglich wiederholt. Ich finde diese Haltung schwer nachvollziehbar. Gerade in einer neurologischen Praxis sollte ein gewisses Verständnis für die Einschränkungen bestehen, die mit Migräne einhergehen. Für Betroffene ist es in der Regel nicht realistisch, während eines akuten Anfalls eigenständig eine längere Anfahrt zu bewältigen. Ich möchte betonen, dass sich meine Bewertung nicht auf die ärztliche Behandlung bezieht, da ich diese nicht in Anspruch genommen habe. Dennoch hinterlässt der Umgang bei der Terminvergabe einen wenig einfühlsamen Eindruck.