Ich fühle mich bei Dr. med. Maelger sehr gut aufgehoben. Er nimmt sich Zeit, ist aufmerksam, erklärt alles verständlich und man merkt, dass ihm seine Patienten wichtig sind.
Auch die junge Dame (mit buntgestreiften Pulli) an der Rezeption war unglaublich freundlich, hilfsbereit und herzlich.
Ich bin von A bis Z rundum zufrieden und kann die Praxis absolut weiterempfehlen.
S
Sad Salad
07. February 2026
Wegen eines akuten Burnouts aufgrund meiner ADHS Symptomatik habe ich nach langer Arztsuche von meiner KK einen Termin bei diesem Arzt vermittelt bekommen. Ich habe alle Unterlagen (aktueller Mediplan, ausführliche ADHS Diagnostik von einer Dipl. Psychologin, Arztbriefe meiner früheren Neurologin (die leider nicht mehr praktiziert) mitgenommen.
Das Erste was Dr. Maelger gemacht hat war seine Arzthelferin runterzumachen, da diese ihm nicht schnell genug war. Keine Begrüßung.
Als ich anfing von meiner Symptomatik zu erzählen hat er mich sofort unterbrochen, sich auf meinen Mediplan gestürzt und entrüstet eins der Medikamente verunglimpft. Bei Erläuterungen meinerseits wurde ich sofort mit den Worten "ICH bin hier der Facharzt!" unterbrochen.
Er hat mich nie ausreden lassen, nicht mal zwei Sätze zu Ende führen lassen und ist immer wieder auf der Tatsache rumgeritten, dass ich einen Termin über die KK bekommen habe und warum ich bei ihm gelandet bin. Der Ton war sehr ruppig u. respektlos.
Schon kurz nach Beginn habe ich zu weinen begonnen, da ich eher sensibel bin und es nicht gewohnt bin, dass man so mit mir redet. Ich konnte nur noch unter Tränen antworten. Daraufhin fuhr er mich irgendwann harsch an "Sind sie immer so nervös?" und ob ich immer so mit dem Bein zappeln würde (guckte unter den Tisch). Die sehr ausführlichen Unterlagen der ADHS Diagnostik seien für ihn im Übrigen nichts wert "das ist nur Geldmacherei".
Im Verlauf des "Gespräches" (bei dem ich nur wenig reden durfte) habe ich mich entblößt und erniedrigt gefühlt. Die Erklärungen meiner Symptomatik und das darauf folgende ins Wort fallen und meine erneuten verzweifelten Versuche meinerseits mich zu erklären wurden ständig von ihm als "Warum sind sie denn so aggressiv mir gegenüber, vertrauen Sie mir nicht, ich bin der Facharzt?!" kommentiert. Dabei war ich nie aggressiv, eher ein Häufchen Elend.
Es war furchtbar. Als er dann süffisant meinte, dass ich wohl nicht mit ihm klar komme, bin ich aufgestanden, habe meine Unterlagen von seinem Schreibtisch geklaubt und ihm zu meiner eigenen Überraschung noch gesagt wie herablassend und respektlos er ist und ER wohl derjeniege ist, mit dem viele Menschen nicht klar kommen. Dann habe ich komplett aufgelöst die Praxis verlassen.
Dieses Erlebnis hat mich noch tagelang sehr aufgewühlt und meine bestehende Symptomatik deutlich verschlechtert.
Ich kann nur eindringlich vor diesem Arzt warnen, der es scheinbar genießt seine Machtposition ggü. Patienten zu missbrauchen. Als vulnerable Person, die Hilfe benötigt, ist man hier absolut fehl am Platz.
Ich werde mich auch an die Ärztekammer wenden.
L
Luna
22. December 2025
Ich kam zu diesem Arzt, um ein mögliches adhs zu diagnostizieren oder eine Autismus Diagnostik zu veranlassen. Mir wurde ein Test ausgehändigt den ich ausdrücklich nur mit Bleistift ausfüllen sollte. Einer der Tests war auf mein Verhalten als Kind bezogen, den ich nicht ausfüllen kann, da ich keinen Kontakt zu meiner Familie habe. Daraufhin wurde mir gesagt, dass ich ohne diesen Test keine Diagnose bekommen kann. Der Arzt war genrell sehr unemphatisch.
Beim nächsten Termin hieß es dann, dass ich kein adhs habe nachdem er sich nur einen von beiden Tests angeschaut hat und hinterfragte meine Ernährung. Er sagte, dass Bohnen Gift seien und ich solle mich ausschließlich von Fleisch ernähren. Auch mein Rheuma sei heilbar, wenn ich mich carnievor ernähren würde und riet mir jeden Tag 500g Hackfleisch mit Rinderbrühe zu pürieren und zu trinken. Außerdem solle ich täglich 8-9 Eier essen und meine neurologischen Auffälligkeiten würden verschwinden. ,,Cholesterin ist eine Erfindung der Lebensmittelindustrie", war eine seiner Aussagen.
Auch die Mfa fiel mit fragwürdigen Aussagen auf. Ich solle mein Kind nicht impfen lassen, da die Impfungen ja nicht nur im Arm bleiben und krank machen.
Warum man den Test nur mit Bleistift ausfüllen sollte zeigte sich bei meinem Partner. Dort wurde ein Kreuz wegradiert und ein neues Kreuz wurde gemacht, damit er eine Diagnose bekommt. "Es ist ja nur ein Kreuz falsch" war dort seine Aussage.
Fazit:
Dieser Arzt ist sehr fragwürdig und misst mit zweierlei Maß. Mich wundert es, dass er schon so lange praktiziert ohne, dass ihm das Handwerk gelegt wurde.
K
Katarina Guja
07. December 2025
Ich habe viele Monate auf Termine bei einer Psychotherapeutin und einem Psychiater gewartet, in der Hoffnung endlich Unterstützung und Verständnis für meine ADHS-Problematik zu erhalten. Leider habe ich in dieser Praxis genau das Gegenteil erlebt.
Ich kam mit einer ausführlichen, fachkundigen ADHS-Diagnose einer sehr kompetenten psychologischen Psychotherapeutin sowie weiteren bereits erledigten Untersuchungen in die Sprechstunde. Das mitgebrachte Gutachten wurde jedoch weder vollständig durchgesehen noch ernsthaft berücksichtigt. Stattdessen wurde mir sofort vermittelt, dass ausschließlich der Arzt entscheide, welche Untersuchungen notwendig seien – ungeachtet der bereits vorliegenden Ergebnisse. Fragen, die im Gutachten eindeutig beantwortet waren, musste ich erneut beantworten, oft ohne dass man mich überhaupt ausreden ließ.
Besonders irritierend war, dass mir erneut Fragebögen ausgehändigt wurden, die ich bereits ausgefüllt hatte – diesmal jedoch ausdrücklich mit der Vorgabe, sie ausschließlich nur mit Bleistift auszufüllen. Da ich in einer anderen Bewertung dieselbe Erfahrung gelesen habe, wirkt dieses Vorgehen auf mich wie ein wiederkehrendes Muster, das zumindest sehr zweifelhaft erscheint!
Als ich nach der Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung fragte, wurde das Thema mit einer deutlichen Abwertung abgetan, indem das Medikament als „Droge“ bezeichnet wurde. Für mich wirkt es befremdlich, wenn ein Psychiater ein anerkanntes und für viele Betroffene hilfreiches Medikament auf diese Art kommentiert.
Insgesamt hatte ich während des ganzen Termins das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden und dass mein Anliegen eher ins Lächerliche gezogen wurde. Das war enttäuschend, vor allem weil ich selbst seit Jahren als Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeite und weiß, wie respektvoller Umgang mit Patient*innen aussehen sollte.
Zum Glück gibt es Fachärzt*innen, die ADHS ernst nehmen, empathischer arbeiten und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen. In diese Praxis werde ich jedoch nicht zurückkehren!
I
IYKYK
08. August 2025
Nie wieder – enttäuschend, respektlos und fragwürdig
Beim ersten Termin wirkte der Arzt zunächst professionell. Ich sollte einen Test ausfüllen, um eine mögliche Diagnose abzuklären – allerdings unbedingt mit Bleistift. Das wurde ausdrücklich betont. Ich füllte den Test zu Hause jedoch mit Kugelschreiber aus und hatte ihn zum nächsten Termin versehentlich vergessen. Ausnahmsweise durfte ich die Unterlagen dann per E-Mail nachreichen.
Die Reaktion: „Der Test ist negativ.“
Als ich daraufhin meinte, dass das doch eigentlich gut sei, bekam ich zur Antwort: „Ich kann Ihnen nur Medikamente verschreiben, wenn der Test positiv ist.“
Ich machte deutlich, dass ich keine Medikamente zum Spaß möchte, sondern Hilfe – unabhängig vom Testergebnis.
Ich wurde erneut gebeten, den Test auszufüllen – diesmal wirklich mit Bleistift. Der ganze Vorgang hatte für mich einen klaren Beigeschmack von Manipulation – als hinge die Behandlung rein davon ab, ob ein Test „passend“ ausfällt.
Beim dritten Termin kam – wie zu erwarten – erneut: „Der Test ist leider negativ.“ Ich erinnerte ihn daran, dass genau das schon beim letzten Mal Thema war und er mich deshalb bat, alles erneut (mit Bleistift) auszufüllen. Doch der Arzt konnte sich plötzlich an nichts erinnern – exakt so, wie es bereits in anderen negativen Rezensionen beschrieben wurde.
Ich zeigte ihm daraufhin meine E-Mails und den dokumentierten Termineintrag in meinem Kalender. Nach kurzer Einsicht meinte er dann plötzlich: „Seien Sie nicht so aggressiv mir gegenüber.“
Auch diese Reaktion war kein Zufall – sie ist fast wortgleich in mehreren anderen Bewertungen zu lesen. Ab da war für mich klar: Ich beende dieses Gespräch.
Als ich meine ausgefüllten Testunterlagen mitnehmen wollte, entriss er sie mir aus der Hand mit den Worten: „Das ist mein Eigentum.“
Zum Glück habe ich sämtliche Vorgänge dokumentiert – inklusive Fotos des Testformulars auf welchem der gelbe Post-IT mit seiner handschriftlichen Notiz "BLEISTIFT" zu sehen ist. Die Ärztekammer wird ebenfalls informiert.
Fazit: Ich habe mich weder ernst genommen noch respektvoll behandelt gefühlt. Fragwürdige Abläufe, widersprüchliche Aussagen und ein Umgangston, der alles andere als professionell ist. Ich rate dringend davon ab diesen Arzt aufzusuchen! Es ist mir ebenfalls ein Rätsel, warum ein solcher Arzt noch praktizieren darf.
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