Marika Sauer
11. December 2025
Ich war am 23.09.25 das erste Mal bei einem Rheumatologen und bin 53 Jahre alt. Seit Ende Juli kann ich meine Finger nicht mehr ganz krümmen oder strecken. Auch beim Auftreten machen Zehen und Fersen Beschwerden. Mein Hausarzt hat einen 6-fachen Höchstwert von Rheuma festgestellt. Aus diesem Grund wurde ich zum Rheumatologen überwiesen. Ich habe mir von Frau Dr. Roßbach mehr erhofft. Da ich in psychologischer Behandlung bin, weil mein Mann im Dezember verstorben ist, macht sie sich es ziemlich leicht, es auf die Psyche zu schieben. Von Tag zu Tag bin ich in meinem Alltag immer mehr eingeschränkt und die Einnahme von Schmerzmitteln lösen nicht die Ursache, bzw. langfristige Versteifung der Finger. Ich selbst vermute den Beginn einer rheumatoiden Arthritis. Frau Dr. hat zwar (auch) Blut abgenommen und mich zum Röntgen überwiesen, aber zur Auswertung habe ich einen Termin „schon“ zum 16.12.2025 bekommen. Die Schmerzen und die zunehmende Einschränkung der Bewegungen machen eine so lange Wartezeit unerträglich! Ich bin am überlegen, mir eine 2. Meinung einzuholen. Am 02.10.2025 abends wurde ich von der Praxis Dr. Roßbach genötigt, meine Bewertung aus dem Netz zu nehmen und mir wurde mit anwaltlich rechtlichen Schritten gedroht!!! Wie kann man sich nur „der Sterne wegen“ solche Blöße geben!? Die heutige (11.12.2025) Auswertung der 2. Meinung war wesentlich aufschlussreicher. Obwohl der CRP-Wert und alle Antikörper weiterhin im Normbereich liegen und auch Röntgen der Hände und Vorderfüße nicht viel gebracht haben, so hat sich doch heute im Ultraschall gezeigt, dass bereits mehrere Gelenke (auch die Knien) von einer rheumatoiden Arthritis betroffen sind. Ich bekomme MTX-Spritzen und gehe Anfang 2026 in die Schmerztherapie. Heute bin ich erleichtert, dass ich nicht aufgegeben habe und mir weitere Meinungen eingeholt habe. Meine von Anfang an vermutete Diagnose hat sich heute endlich bestätigt. Es soll nicht besserwisserisch klingen, aber es hat sich ausgezahlt, mit einem diagnostisch sicheren Allgemeinmediziner verheiratet und 20 Jahre lang bei ihm angestellt gewesen zu sein. Er war mein Mentor und mein Vorbild. Da er leider nicht mehr lebt, war es für mich richtig, um eine 2. Meinung zu kämpfen und in seinem Sinne zu denken und zu handeln!