Luca R. N.
19. May 2026
Zunächst möchte ich hier klarstellen es geht nicht um die Fr. Dr. Mandelkow. Nun zum Thema, ich war Patientin in der Praxis und hab von Anfang klar gemacht. Das ohne Begleitung bei mir gar nichts geht was wegen persönlichen Gründen nicht anders möglich ist. Der Empfang hatte bei Anruf (Erstgespräch) auch gesagt das wäre kein Problem. Doch bereits beim Erstgespräch war es eher unangenehm, sofort hieß es unterstellend die Pille gäbe es nur wenn auch auf den Stuhl gegangen würde. Hier könnte man noch denken weil das Patientenwohl wichtig wäre, aber weit gefehlt. Nachdem ich in diesem und auch dem nächsten Gespräch mitteilte das es schwer wäre weil es Traumata (Diagnose PTBS) gäbe wurde dies trotzdem immer wieder verlangt, also lies ich es immer wieder zu auch wenn eher unter Zwang. Probleme die offensichtlich hormonell bedingt sind wurden kleingeredet und so kommen wir zum letzten Termin. Ich wurde bereits im Wartezimmer angesprochen mit: "Ach ja Sie sind die, die sich nicht allein traut." absolutes no go sowas vor anderen Patienten zu sagen! Dann drinnen angekommen sagte ich deutlich das ich heute nur käme um das mit den Hormonen abzuklären. Sofort war die Stimmung eisig und man versucht mich trotzdem auf den Stuhl zu überreden. Ich lehnte es mehrfach ab und sprach erneut die hormonelle Situation an. Darauf hieß es dann wie schwer ich denn wäre, ich gab eine ehrliche Antwort und bekam einen prüfenden Blick eh die Aussage fiel, ob ich mir sicher wäre ich sehe aus als hätte ich weit mehr. Und Hormone könnten ja auch wegen Gewicht verschoben sein. Klares Nein an der Stelle wenn der Zyklus plus 90 Tage hat, einem dunkle Haare wachsen und das Gewicht trotz Ernährungsumstellung so wie Bewegung nicht weniger wird ist es offensichtlich nicht der Fall. Aber das hatte vorausgesetzt so etwas zu erfragen. Das passierte natürlich nicht. Es wurde wieder gesagt für Diagnostik müsste ich trotzdem noch auf den Stuhl, ich entgegnet das ich vor wenigen Tagen in der Helios Klinik, ein Konsil gemacht wurde, dort gab es keine Auffälligkeiten. Trotzdem wurde drauf behaart für die Zukunft und Blut könnte abgenommen werden aber erst bei Blutung und auch nur wenn es dann zeitnah eine Untersuchung gäbe. Die Pille hatte ich zu diesem Zeitpunkt auch bereits vor über einem Jahr abgesetzt um selbst entscheiden zu können über meinen Körper, wann ich gynäkologisch untersucht werde und nicht aus Zwang wegen irgendeiner Pille! Durch diese absolut unprofessionelle Art konnte ich wichtige andere Diagnosen gar nicht ansprechen. Meiner Begleitung/Partnerin, bis dahin auch dort in Behandlung, wurde sogar unterstellt vielleicht fremdzugehen weil man wüsste ja nicht ob einer planen Kinder würde. Auch das ist absolut übergriffig, natürlich kann eine Ärztin erfragen ob eine Schwangerschaft ausgeschlossen ist aber alles andere an Kommentaren ist einfach bodenlos. Eine gynäkologische Praxis ist der sensibelste und intimiste Bereich und dann so unempathisch, unhöflich und so unprofessionell zu sein geht absolut nicht. Keiner von uns wird die Praxis wieder besuchen und Beschwerde wurde auch eingereicht bei der Ärztekammer.