Leider kann ich mich Tessa I. nur anschließen, denn genau so war es bei mir auch.
Eine Anmeldung findet man nicht, man muss den Gang entlang gehen und betritt einen großen Raum in dem ein Tisch steht, an dem wirklich 2liebe junge Mitarbeiterinnen sitzen.
Die Privatsphäre lässt man aber ab hier zurück: In dem Raum werden Termine vergeben, Chemos angeschlossen, Blut abgenommen, man hört die Namen, ect- man bekommt ALLES mit.
Der Arzt selbst ist schwierig, eine Basis fand nie statt. Seinen "Humor" muss man mögen oder abkönnen..oft ist es auch zu persönlich. Kinder mag er anscheinend gar nicht. Naja.
Jedes Mal ist er in der falschen Akte gewesen und man fragt sich echt ob man dort gut aufgehoben ist. Er druckt die letzten Laborergebnisse aus und das wars.Keine Besprechung was gefunden wurde. Wenn man nachfragt wird es in Frage gestellt. Der eigentliche Grund- warum man kam- wurde nicht behandelt oder gefunden.
Ampullen, die man gespritzt bekommt, bekommt man Wochen später per Post in Rechnung gestellt, was auch nie kommuniziert wurde das es Eigenleustung sei. Zum Glück war es überschaubar, dennoch unseriös.
Den nächsten Termin habe ich storniert.
T
Tessa I.
13. November 2023
Vor einem halben Jahr das erste Mal beim Arzt gewesen. Die Praxis macht gleich von Anfang an einen Eindruck, als wäre man in einer Abfertigungshalle am Bahnhof. Kein Tresen und im großen Raum alle möglichen Patienten, die alle an einen Tropf (Chemo) angeschlossen sind. Zusätzlich zu allen wartenden, die entweder Ersttermin oder Besprechungstermin haben oder darauf warten dranzukommden. Es werden zwar Termine vereinbar, aber keiner in 4 von denen ich da war, eingehalten. Der Arzt sitzt und schließt nach und nach andere Patienten an den Tropf an. Zwischendurch ein billiger Spruch von ihm auf den Lippen. Jeder kriegt teils Diagnosen mit oder Dinge, die mit Patienten besprochen werden. Datenschutz sehr fragwürdig. Immerhin zur Erstbrsprechung geht es in einen separaten Raum, nachdem man fast 2 Stunden (trotz Termin) gewartet hat. Das Gespräch verläuft sehr persönlich, zu persönlich. Der Gute packt erstmal seine Brotdose aus und schließt Laptop an. Danach erfahrt man einige private dinge vom Arzt. 15 Minuten des Gesprächs gehen um sein Studium, seinen Bibliotheksausweis an der Uni und seinen Arbeitsweg. Anschließend sehr persönliche und keine Fachmännische Aussagen zum eigenen Anliegen. Es wird Blut abgenommen und man vereinbart einen neuen Termin zur Nachbrsprechung.
Wertebesprechung verläuft schon wie der erste Termin. Man wartet über eine Stunde in einem maßlos überfüllten Raum. Kein ersichtliches System bei der Annahme neuankommender Patienten. Es wirkt alles chaotisch und unkoordiniert. Die Besprechung selbst sehr übergriffig mit persönlicher Meinung. Kontrolltermin für in 6 Monaten.
Ich bitte um Bericht für den Hausarzt. Dieser kommt in Form des Laborblattes (weder die Frage des hausarztes wurde beantwortet, noch war das überhaupt ein Bericht) nach 3 x Nachfragen, erst nach 5 Monaten beim Hausarzt an!!
Kontrolltermin. Wie schon bekannt, ewige Warterei in einem maßlos überfüllten Raum. Man bekommt wieder mit, wer weswegen da ist. Der Arzt schließt wieder alle möglichen Patienten an den Tropf. Alles findet offen in einem Raum mit wartenden Patienten statt.
Gespräch wie üblich. Übergriffig und widersprüchlich zum letzten Gespräch. Blutabnahme und Vereinbarung für in ein paar Tagen.
Letzter Besuch und Besprechung. Wir haben auf den Termin verzichtet, denn nach 1,5 Stunden warten, einer krankgewordenen Mta haben wir genug erlebt. Keine Reihenfolge, ein Arzt der willkürlich Patienten drannimmt und ständig klagt, dass er 1000€ mehr für Azubis zahlt und niemanden findet. Neupatienten werden in Anwesenheit aller befragt.
Wir haben unsere Meinung dann auch geäußert, denn die Art wie dort mit Patienten und dem Datenschutz umgegangen wird, geht aus unserer Sicht so nicht. Die Arbeitsweise wirkt mehr als unkoordiniert und chaotisch. Der Arzt überfordert und null selbstreflektierend. Die Räumlichkeiten haben auch null Privatsphäre. Wenn ich da eine Chemo bekomme, möchte ich nicht den gesamten Empfang mitbekommen oder die andere Patientengeschichten hören.
Diese Praxis und der Arzt selbst geht null. Vom Fach können wir wenig sagen, denn es gab weder Diagnose noch Besprechung des letzten Blutbildes. Das werden wir jetzt nochmal telefonisch anfordern. Ich denke, aber darauf werden wir lange warten und ob ich ihn bekomme, mag ich auch bezweifeln.
Bitte spart euch den Weg oder bringt mindestens 2 Stunden mit und habt keine Hemmungen, wenn abschlissend ein paar Leute mehr über euch Bescheid wissen und ihr, wer nun was hat.. Never ever! Ich warte lieber ein halbes Jahr wo anders auf einen Termin.
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