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01. May 2023
Der eine Stern bleibt, weil es immer eine fachliche Voraussetzung für den Beruf des Arztes geben muss. Eine bessere Bewertung dieses Artzes kann ich aufgrund meiner Erfahrung als Angehörige nicht geben. Der Arzt bewies eine Arroganz und Kaltschnäuzigkeit gegenüber seinem Patienten, mit der man erst mal überfordert ist, weil man zunächst meint, dass ein Arzt - oder überhaupt ein anständig erzogener Mensch - so nicht mit einem schwerkranken, alten und gebrechlichen Menschen, der komplett auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen ist, sprechen würde. Bitte überdenken Sie Ihre Ausdrucksweise, Herr Weibrich. Es geht hier Menschen, nicht um Pauschalen. Jeder von uns wird eines Tages schwach und gebrechlich sein, vielleicht auch so alt und nach einem langen arbeitsreichen Leben auf ärztliche Versorgung angwiesen sein. Falls Sie aber hauptsächlich nur noch von Ihren Pauschalbeträgen verfolgt und unterdrückt werden, hier zur Erinnerung ein Auszug (aus einer Homepage) etica rationalis: „Aus Sicht der Medizinethik ist der Patient ein autonomes, selbstbestimmtes Wesen und hat daher das Recht, selbst zu entscheiden, was mit ihm geschieht – dieses hat der Arzt zu respektieren. Zudem darf er dem Patienten keinen Schaden zufügen, muss stets zum Wohle des Patienten handeln sowie die verfügbaren Ressourcen gerecht verteilen. Wenn man die aktuellen Themen im Gesundheitswesen betrachtet, ist der Arzt heute mehr denn je gefordert, die oben genannten Grundsätze ( Selbstbestimmungsrecht des Patienten, Prinzip der Schadensvermeidung, Patientenwohl, Soziale Gerechtigkeit) einzuhalten. Die Verknappung von Gesundheitsressourcen, die u.a. mit dem demographischen Wandel unserer Gesellschaft zusammenhängen, sowie die sich stets erneuernden und damit wachsenden medizinischen Möglichkeiten zur Heilung von Krankheiten schränken seine Freiräume im therapeutischen Handeln ein und erschweren seine Tätigkeit – sie entbinden ihn jedoch zugleich nicht von seiner Pflicht, moralisch korrekt zu handeln.Aus Sicht der Medizinethik ist der Patient ein autonomes, selbstbestimmtes Wesen und hat daher das Recht, selbst zu entscheiden, was mit ihm geschieht – dieses hat der Arzt zu respektieren. Zudem darf er dem Patienten keinen Schaden zufügen, muss stets zum Wohle des Patienten handeln sowie die verfügbaren Ressourcen gerecht verteilen. Wenn man die aktuellen Themen im Gesundheitswesen betrachtet, ist der Arzt heute mehr denn je gefordert, die oben genannten Grundsätze einzuhalten. Die Verknappung von Gesundheitsressourcen, die u.a. mit dem demographischen Wandel unserer Gesellschaft zusammenhängen, sowie die sich stets erneuernden und damit wachsenden medizinischen Möglichkeiten zur Heilung von Krankheiten schränken seine Freiräume im therapeutischen Handeln ein und erschweren seine Tätigkeit – sie entbinden ihn jedoch zugleich nicht von seiner Pflicht, moralisch korrekt zu handeln.“